Jahresausblick 2018 - Es wird Zeit für einen Plan!

von Patrick Kolei Kommentare Jahresrückblick 2017

Ungewöhnlich spät in diesem Jahr, schreibe ich meinen Jahresausblick für die Saison 2018. Viele meiner Freunde in der Sport-Community haben bereits ihre ersten Wettkämpfe in diesem Jahr erfolgreich absolviert. Auch viele meiner Leserinnen und Leser mögen mich im Januar an der Start- und Ziellinie von Rogau vermisst haben, welche ich nach einer tollen und eher miesen Erinnerung in diesem Jahr bewusst nicht überlaufen habe. Nach einem äußerst erfolgreichen Trailjahr 2017, in dem Bert und ich den Transalpine Run 2017 als absolut irres Highlight als Finisher feiern durften, habe ich für dieses Jahr etwas umgeplant. In diesem Bericht findet ihr nun wieder chronologisch meine neuen Herausforderung und wie immer, mein spezielles Highlight! Viel Spaß beim Lesen …

Viele Herausforderungen, ein Highlight!

Mein später Start in die neue Saison hat verschiedene Gründe. Seit ca. 3 Jahren starte ich jeweils sehr früh ins Jahr. Ich wollte immer gut aus dem Winter kommen und plante daher zum Aufbau meiner Highlights bereits früh meine Vorbereitungswettkämpfe, um am Tag X bestens vorbereitet zu sein. Allerdings habe ich dabei oft gemerkt, dass ich schon dann sehr müde war und mich teilweise sehr schwer getan habe, noch die entsprechende Leistung abzurufen. Sicherlich habe ich bisher alle meine Ziele erreichen können, aber am Ende dann immer mit den letzten Körnern. Daher habe ich mich in diesem Jahr entschieden, keinen Ultra Ende Januar zu laufen, sondern mit dem Grundlagentraining später zu beginnen und daher hinten raus einfach nochmal Gas zu geben. 

Daher befinde ich mich jetzt schon in einem guten Training, was mir den Aufbau für eine tolle Saison garantieren soll. Ich habe über die Jahre nun eine gewissen Erfahrung sammeln können, sodass ich meinen Körper hier hoffentlich gut einschätzen kann. Was mich allerdings ärgert, ist die Tatsache, dass ich momentan wieder 4~5 kg zu viel auf der Waage habe, die ich aus der ruhigen Winterpause mitgenommen habe. Ich bin mir aber natürlich sicher, dass ich diese schnellstens wieder abtrainieren kann, um wieder in der passenden Form für den ersten Wettkampf zu sein. Wer meine Trainingsleistungen in den letzten Wochen etwas verfolgt hat, wird sicherlich meine gesteigerte Aktivität im Wasser und auf dem (Spinning-)Bike festgestellt haben. Das kann also nur eines bedeuten:

IRONMAN 2018!

Yes, es ist endlich wieder soweit. Nach meinem Debüt auf der Langdistanzstrecke 2016 bei der Challenge Roth, werde ich 2018 wieder in den Triathlon aktiv sein. Und ich freue mich sehr darüber! Was um Gottes Willen nicht meine grandiose Zeit im letzten Jahr schmälern soll, in dem ich unglaublich tolle Läufe in den Bergen hatte, die mir alle eine wunderbare Vorbereitung bescherten. Am Ende natürlich auch eine perfekte Zeit mit Bert, in der wir uns einen gemeinsamen Traum erfüllten. Dennoch blickte ich immer wieder gerne in die Timeline meiner Triathlonfreunde, die zum Teil wieder in Roth oder auf anderen Strecken starten. Besonders hab ich auch bei Jörn reingeschaut, der sich nach dem gemeinsamen Start 2016, wieder für Roth anmeldete und seine Zeit mit 10:42h erheblich verbessern konnte. Ich bin Läufer, ich liebe die Berge und es ist eine wundervolle Erfahrung. Doch das Wasser und das Bike haben mir so sehr gefehlt, sodass mir die Entscheidung am Ende nicht schwer fiel.

15. April, Halbmarathon Lichtenwald

Kennt ihr nicht? Ich auch nicht. Wird sich in diesem Jahr aber definitiv ändern, denn ich werde dort meine erste Wettkampluft des Jahres schnuppern dürfen.  In den letzten Jahren hatte ich auch immer wieder öfters Begleitungen bei verschiedenen Veranstaltungen übernommen, so wie auch bei dieser Saisoneröffnung. Daher werden Ines und ich gemeinsam die 21,1 km angehen, die für uns beide eine gute Basis der Saison 2018 legen soll. Es sind sogar ein paar Höhenmeter mit dabei, die in diesem Jahr bei mir eher eine untergeordnete Rolle spielen. Los gehen wird es um 09:30 Uhr, auf eine eher wellige Strecke, die aber durch das Gebiet des Schurwalds, zwischen Fils und Rems, ein landschaftlich reizvolles Gebiet sein soll. Dabei werden wir hoffentlich die, wie auf der Webseite beschrieben, Stille der rauhen Voralb-Wälder und den Panoramablick auf die Schwäbische Alb genießen können.   


Distanz: 21,1 km (Halbmarathon)
Status: angemeldet, jetzt in den Rhythmus kommen und Wettkampffeeling spüren!

 

28. April, Halbmarathon München

Meine Heimat München. Kurzzeitig war die Überlegung, nochmal zum HM nach Berlin zu reisen. In diesem Jahr möchte ich aber nicht zu allen Wettkämpfen verreisen, sodass ich Ausschau nach Wettkämpfen in der Region gehalten habe. Mit Erschrecken hatte ich nämlich festgestellt, dass ich noch nie auf der Strecke des München Halbmarathons gestartet bin. Beim Marathon konnte ich allerdings schon zwei Starts/Zieleinläufe feiern und habe daher bereits wundervolle Erinnerungen. Warum also nicht wieder einmal direkt vor der eigenen Haustüre einen Wettkampf laufen? Mir fiel kein passendes Gegenargument ein, sodass eine Anmeldung kurzerhand durchgeführt wurde. Für mich der perfekte Einstieg auf einer Distanz, welche ich bestens kenne und auf die ich mich ganz locker und ruhig zum Start in die Saison vorbereiten kann. Vorteil: Kein langer Anfahrtsweg und eine Übernachtung im eigenen Bett.


Distanz: 21,1 km (Halbmarathon)
Status: angemeldet, jetzt in den Rhythmus kommen und Wettkampffeeling spüren!

 

27. Mai, 70.3 IRONMAN Austria St. Pölten

Es geht weiter, direkt mit einer Triathlon-Mitteldistanz in St. Pölten. Auch hier werde ich meine Premiere feiern, denn ein Start war mir termintechnisch bisher nicht möglich. In diesem Jahr aber passt er wunderbar. Die Bilder und Videos aus den vergangenen Jahren haben mich direkt heiß auf dieses tolle Event gemacht. Dazu natürlich ein passendes Zitat von der offiziellen IRONMAN Webseite:

“Der Mix aus guter Organisation, perfekter Infrastruktur und anspruchsvoller Streckenführung beim IRONMAN 70.3 St. Pölten hat sich in das Gedächtnis unserer Athleten eingeprägt hat. Bei einer internationalen Umfrage wählten Athleten den IRONMAN 70.3 St. Pölten unter die 5 weltweit beliebtesten Rennen der Serie!”

Da wächst die Vorfreude und das Kribbeln in der Magengegend ist zurück! Natürlich hatte ich hier auch kurz nochmal über einen erneuten Start beim 70.3 IRONMAN Kraichgau nachgedacht. Gerade auch, weil hier meine gute Freundin Connie wieder an den Start geht und ich nur die besten Erinnerungen an 2016 habe. Als ich beim abschließenden Halbmarathon mit einer 01:33h über die Strecke flog, war es einfach nur grandios und fühlte sich unbeschreiblich an. Da ich mir aber gerne neue Strecken aussuche und neue Ziellinien erleben möchte, entschied ich mich schlussendlich für diesen Start. Es wird eine wahre Freude, aber ich muss jetzt Gas geben, um auch in diesem Jahr eine ähnliche Leistung abrufen zu können. Ausgeruht bin ich jetzt mehr als genug, jetzt ist Tria-Time!

Distanz: 1900 m Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen
Status: angemeldet, die Vorfreude ist enorm!

 

02. Juni, Langstrecken Schwimmen München

Bereits 6 Tage nach meinem ersten Start bei einem Triathlon in diesem Jahr, geht’s schon direkt weiter! Und zwar etwas ungewöhnlich. Sollte ich es bisher nicht erwähnt haben, aber ich liebe es zu Schwimmen. Derzeit (Stand März) verbringe ich bereits wieder 6-8 km wöchentlich im Wasser beim Schwimmtraining. Es schwimmt sich bereits wieder hervorragend und daher dachte ich mir, warum nicht einfach mal ein reiner Schwimm-Wettkampf? In diesem Jahr möchte ich mich natürlich auf allen Teilstücken nochmal verbessern, was auch für meine Schwimmleistung gilt. Hier sehe ich persönlich zwar, mit einer sehr guten 01:07 Schwimmzeit in Roth, am wenigstens Verbesserungspotential, aber dennoch ist sie da.

Auf dieses Event freue ich mich jetzt auch schon ganz besonders, denn das alles findet ganz in der Nähe auf der Regattastrecke Oberschleißheim statt, welche ich bereits sehr gut kenne. Bereits zwei gute Freunde habe ich dort schon bei ihren Starts beim 3MUC begleiten dürfen. Tolle Argumente für mich waren auch: “Klares Wasser, gute Orientierung, idealer Test für Triathleten, Zuschauer sind nur wenige Meter entfernt, Obst, isotonische Getränke und ein Erdinger Alkoholfrei”. Natürlich auch, keine Anfahrtszeit und die Nacht im eigenen Bett. Ich sehe darin eine perfekte Möglichkeit für mich, auch im Wasser mal ordentlich Gas geben zu können, ohne danach aufs Bike und in die Laufschuhe zu steigen. Mal schauen, was zeitlich für mich drin ist!

Distanz: 4000 m
Status: angemeldet, es wird geballert, Baby!

 

24. Juni, MD Chiemsee Triathlon

Bereits in der Vorbereitung 2016, eines meiner Ziele. Nicht weit entfernt, perfekte Bedingungen und eine traumhafte Strecke. Daher schafft der Chiemsee Triathlon mit der Mitteldistanz es auch in diesem Jahr auf die Liste meiner Planung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stationen  ist hier eine Anmeldung allerdings noch offen. Ich möchte mir aber auf jeden Fall die Option offen halten, hier einen weiteren Start zu forcieren. Auch die Tatsache, dass ich an diesen Vater-Sohn-Wochenende eine super schöne Erinnerung habe, macht einen weiteren Start für mich hier reizvoll und durchaus möglich. Ich werde die ersten Wettkämpfe und den Trainingszustand abwarten, bevor ich hier eine endgültige Entscheidung treffe. Wer diesen also in diesem Jahr plant und mir noch eine entscheidende Argumentationshilfe geben möchte, der darf sich gerne bei mir melden. Gegenargumente sind natürlich auch möglich, werden allerdings meist aus Gründen der Unvernunft schnell wieder verworfen.

Distanz: 2000 m Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen
Status: in Planung, allerdings ist ein Start je nach Trainingsstand sehr wahrscheinlich

 

01. Juli, Staffel Challenge Roth

Bei meinem Start 2016 habe ich einen tollen Support von Familie und Freunden erhalten. Darunter war neben meinen Eltern eben auch Carsten. Er reiste zusammen mit seiner Freundin Hannah extra aus Berlin an, um mich an diesem Tag zu begleiten und anzufeuern. Ein unglaubliches Gefühl, welches ich in diesem Jahr gerne zurückgeben möchte. Daher plane ich in erster Linie mal an diesem Tag vor Ort zu sein, um auch Carsten bei seinem Start eventuell ein bisschen Unterstützung zu geben.

Und wenn ich schon mal da bin, kann ich mich doch auch gleich mal nach einem passenden Staffelplatz umschauen. Natürlich am liebsten im Wasser. Die 3800 m sollte ich nun drauf haben, gerade auch wegen des bereits absolvierten Langtrecken-Schwimmwettkampfes. Derzeit suche ich noch nach den passenden Leuten, die einen guten Schwimmer benötigen und schaue mich hier hauptsächlich bei meinem Triathlonverein Hardtseemafia um. Derzeit ist noch alles völlig offen, sodass ich hier nichts gegen entsprechende Vorschläge und Angebot hätte.

Distanz: 3800 m Schwimmen oder 180 km Radfahren oder 42,195 km Laufen.
Status: in Planung, alles ist offen, alles kann, nichts muss. Support an der Strecke!

 

05. August, IRONMAN Maastricht - Limburg

Achtung: Mein HIGHLIGHT 2018! Es ist soweit. Die zweite Langdistanz in meinem jungen sportlichen Leben steht an. Hier hatte ich auch einige Ziele im Auge. Schlussendlich entschied ich mich auch aufgrund der guten Referenzen von Startern, die von der Strecke und Organisation schwärmten. In diesem Jahr entschied ich mich zudem, einfach auch mal bei der LD beim Label IRONMAN zu starten. Nicht, dass ich mit der Challenge Family nicht sehr zufrieden gewesen wäre, aber ein IRONMAN ist eben ein IRONMAN. Er ist ein Begriff. Er ist ein Status. Er ist das Ziel. Sicherlich nicht nur, wenn die Besten der Besten auf Hawaii um die Triathlon-Krone fighten. Nicht ganz unerheblich, aber für mich in diesem Jahr eher unrealistisch, es gibt auch Slots für den begehrten Weg nach Kona. Ja, ich gebe es zu. Ein Start dort wäre noch so ein Traum, der in meinem Leben nach einer Erfüllung schreit. Er ist hart. Er ist steinig. Er ist heiß. Er ist fast unmöglich. Ich werde es schaffen.

Wie bereits geschrieben, steht eine Qualifikation für mich in diesem Jahr nicht auf dem Plan. Ich möchte mich aber auf jeden Fall verbessern. Ich möchte meine Leistung aus dem Jahr 2016 untermauern und eine Verbesserung meiner Zeit erreichen. Dazu gehört natürlich auch ein entsprechendes Fitnesslevel, welches ich mit an den Start bringen muss. Dazu gehört auch die passende Gesundheit, die ich 2016 leider nicht komplett für mich verzeichnen konnte. Auf einen Reizhusten kann ich also in diesem Jahr sehr gut verzichten. Derzeit bin ich sehr ruhig, fokussiert, diszipliniert und komme gut ins Training. Sicherlich läuft einem am Ende wieder etwas die Zeit davon, aber mit meinen Vorbereitungswettkämpfen bin ich hoffentlich auf einem guten Weg. Ich möchte es einfach noch einmal erleben, dieses Gefühl, bei einem der spektakulärsten Rennen der Welt über den roten Teppich zu laufen. Jeder der glaubte, dass ich jetzt in der M40 etwas kürzer treten werde hat sich getäuscht, jetzt geht's erst richtig los!

Distanz: 3800 m Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen
Status: angemeldet, es wird wieder ein weiter aber geiler Weg!

 

7./8. September, Jungfrau Marathon

An diesem Tag werde ich nicht selbst starten, denn es wird meine Unterstützung als Support benötigt. Auch wenn mich die Beschreibung auf der Webseite wirklich sehr neugierig macht. “Der schönste Marathon der Welt”, ist hier sicherlich überspitzt formuliert, denn welcher Marathon am Ende wirklich der schönste ist, definiert jeder für sich selbst. Dafür kann es neben der eigenen Leistung, dem Wohlbefinden, den Menschen, der Organisation, dem Wetter oder wie in diesem Fall, der wundervollen Landschaft, viele verschiedene Argumente geben. 42,195 km auf 1829 Höhenmeter verteilt. Gestartet wird in Interlaken 568 m ü.M, das Ziel befindet sich am “kleinen Scheidegg” auf 2100 m ü.M. Es wird sicherlich ein spannender Tag für die 4000 Starter & Starterinnen. Und auch für Ines, welche diesen für ihren ersten Marathon ausgewählt hat. Neben ihrem Geburtstag, möchte ich ihr auch gerne im Ziel für einen tollen Wettkampf gratulieren. Das wird sicherlich ein sehr spannender Tag!

16. September, Marathon Berlin

Nun habe ich 6 Wochen Zeit. Im besten Fall kann ich nun den Schwung vom IRONMAN mitnehmen und nach Berlin reisen. Mit einem tollen Ergebnis versuche ich hier nochmal ein passendes Saisonziel zu definieren. Derzeit alles offen. Eines sollte aber auch klar sein. In meiner Sammlung fehlt mir noch die Sub3 (unter 3 Stunden). Sechs Wochen sind knapp, aber durchaus mit einem entsprechenden Rückenwind eine perfekte Voraussetzung, um in Berlin noch einmal richtig Gas zu geben. Meine Vorstellungen sind klar. Gesund, ausgeruht in die letzten Wochen vor Berlin nochmal richtig auf Tempo zu trainieren. Jetzt sollte ich fit sein, habe mir die Kraft richtig eingeteilt und sie nicht bereits bei einem Ultra im Januar in eine Frühform gebracht. Viele werden nun schon müde sein, ich komme ausgeruht und mit einer perfekten Saison im Gepäck nach Berlin. Diese Vorstellungen sind doch wunderbar, oder nicht? Ich werde meinen Teil dazu beitragen, Ihr dürft mich dabei gerne unterstützen!

Bereits mein dritter Start in der Hauptstadt Berlin. Es warten unter anderem mit Hannah & Carsten wieder viele Freunde, Bekannte und Läuferinnen und Läufer auf Berlin, um auch dort wieder einen tollen Marathon zu erleben. Nachdem ich aufgrund des TAR 2017 auf einen weiteren Start trotz Startplatz verzichtete, ist es in diesem Jahr wieder ein Muss! Die Strecke und der Support wecken auch hier meine Vorfreude auf ein unglaubliches Event 2018! Was am Ende für mich rausspringt, kann ich schwer voraussagen. Eines ist aber sicher, ich freue mich auf auf den Tag, den Wettkampf, die Leute und ein grandioses Event mit tausend anderen bekloppten Sportlern. Du wirst auch in Berlin sein? Ich freue mich immer auf neue Gesichter, schreib mir und wir vereinbaren ein Treffen auf der offiziellen Twitter Pasta-Party.

Distanz: 42,195km (Marathon)
Status: angemeldet. Alles oder nichts. Auf jeden Fall einen tollen Saisonabschluss!

 

Was noch? Ungeplantes & unbekanntes!

Aus meiner Sicht, ein tolles, rundes und sicherlich auch ein Jahr mit vielen Wettkämpfen. Wie aber in jedem Jahr, plane und plane ich und versuche alles im Voraus festzulegen. Dass das in vielen Jahren nicht immer unbedingt funktioniert hat, zeigten meine Berichte mit dem Jahresrückblick Jahr für Jahr immer wieder. Das ist an sich nichts schlechtes, solange ich bezüglich einer Verletzung nicht komplett absagen muss. Immer wieder schleichen sich auch gerne Wettkämpfe in die Reihe, die ich entweder am Anfang des Jahres noch nicht auf dem Schirm hatte, oder die aufgrund von Leistungen noch dazwischen geschoben werden (müssen). Auch in diesem Jahr kann ich für nichts garantieren, denn die Spontanität bewahre ich mir einfach, mich auch kurzfristig noch für einen Wettkampf nachzumelden.

In jedem Jahr versuche ich was Neues zu finden, was mich reizt und was ich noch nicht versucht habe. Es ist nicht mein Bestreben, in jedem Jahr nochmal eins drauf zu setzen und noch bekloppter zu werden. Das Allerwichtigste bleibt und wird sich niemals ändern: Gesundheit & Spaß. Ohne diese beiden wichtigen Elemente, geht bei mir nichts. Würde ich nach einer Steigerung des TAR suchen, würde ich auch vermutlich nach irgendwas total Durchgeknalltem suchen, wenn das nach solch einer verrückten Veranstaltung überhaupt möglich ist. Deswegen ist es mir auch 2018 wieder eine Bedürfnis, mit Freude beim Sport zu sein. Alles kann, nichts muss. Natürlich freue ich mich auch 2018 wieder sehr darüber, wenn ich viele interessante Menschen kennenlernen darf und bei den Wettkämpfen die ein oder andere Unterstützung dabei haben werde. Zumindest beim IRONMAN Maastricht wird meine Familie wieder vor Ort sein, worüber ich mich wieder ganz besonders freue. Denn diese war und ist in den vergangenen Jahren immer ein wichtiger Rückhalt für mich gewesen. Auf ein tolles, gesundes und erfolgreichen sportliches Jahr 2018! Euch wünsche ich, solltet ihr ähnliche Ziele haben, ebenfalls sehr viel Spaß bei euren Starts. Sollte ich deinen Blog, Account noch nicht kennen, freue ich mich immer sehr auf Kommentare unter meinen Berichten!

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